DIE GEFÜHLE AM TAGE EURER HOCHZEIT | ODER…

Die Gefühle am Tage eurer Hochzeit | oder weshalb ein Fotograf auf der Hochzeit unverzichtbar ist

Die wichtigste Etappe, bei der Vorbereitung einer Hochzeit, ist die Wahl des richtigen Fotografen. So wirklich wurde mir das erst bewusst, als ich zur Abwechslung mal selbst vor der Kamera in einem Brautkleid stand. Es war ein großartiger Tag. Davor konnte ich nur darüber spekulieren, wie viele Gefühle und Ängste einer Braut durch den Kopf gehen. In den letzten fünf Jahren, habe ich die unterschiedlichsten Paare durch die unterschiedlichsten Hochzeiten begleitet. Dabei habe ich mich stets bemüht, jedes Paar so sorgsam wie möglich zu betreuen, ohne jedoch dabei genau zu wissen, was in ihnen am Tag ihrer Hochzeit in Wirklichkeit vorgeht. Als Fotografin und einstige Braut achte ich bei jedem Fotoshooting besonders genau auf die kleinen raffinierten Feinheiten, die den Anderen auf den ersten Blick gar nicht erst auffallen. In diesem Artikel möchte ich euch darauf vorbereiten, was euch an eurem großen Tag erwarten kann, auf welche Details es ankommt und wie wichtig es ist, einen guten Fotografen dabei zu haben, der euch bei dem ersten großen Schritt in das gemeinsame Glück die Tür aufhält.

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| Die Eindrücke im Gedächtnis wieder aufleben zu lassen

Die Hochzeit – Ein wundervolles, fröhliches, aber auch gleichzeitig ein ungeheuer aufregendes Ereignis. Selbst wenn du noch so felsenfest davon überzeugt bist, den Mann deiner Träume an deiner Seite zu haben, so wirst du doch eine gewisse Nervosität in dir spüren. Wie wird die Hochzeit verlaufen? Wirst du in der Lage sein zur richtigen Zeit  das Richtige zu sagen? Wird Alles nach Plan verlaufen? Werden die Gäste mit Allem zufrieden sein? Hoffentlich stürze ich nicht auf dem Weg zum Altar.   So viele Sorgen schwirren dir durch den Kopf, die insgeheim dafür sorgen, dass du am Ende des Tages nur noch wage Erinnerungen und unscharfe Bilder in deinem Kopf vorfindest. In dir bleiben nur noch eine tiefe Leere und das innere Verlangen, dich an Alles bis ins letzte Detail wieder erinnern zu können.

Aber wie? Natürlich mit der Hilfe eines Fotografen. Fotos erinnern euch an die Geschehnisse. So ziemlich alle meine Kunden berichteten von diesem Phänomen und sie alle waren heilfroh, dass meine Aufnahmen ihnen ihre Erinnerung an den schönsten Tag ihres Lebens zurückgegeben haben. Darum ist es so wichtig einen Fotografen zu finden, der die gleichen Ansichten in Bezug auf die Reflektion zur Realität hat, wie ihr. Die Wahl beeinflusst, welche Eindrücke im Anschluss im Gedächtnis bleiben. Mit anderen Worten, der Fotograf kreiert,  ja, er zeichnet eure Erinnerungen und erweckt  sie dadurch immer wieder aufs Neue zum Leben. Werdet ihr euch an ein kaltes grünes, oder an ein warmes gelbes Gras erinnern? Werden eure Erinnerungen fließend ineinander übergehen? Werden sie voller Kontraste sein? Oder mögt ihr doch lieber weichere Farben?

All das hängt von der Wahl des Fotografen ab.

| Die wichtigen Aufnahmen

Am Tage eurer Hochzeit steht leider nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung, um die wichtigen Aufnahmen für Euch zu machen. Mein Mann und ich sind total verrückt danach uns fotografieren zu lassen.  Ein paar Monate vor der Hochzeit haben wir sogar eine Liste von Ideen aufgestellt,  wie und wo wir uns zu unserem Hochzeitsfotoshooting am besten fotografieren lassen wollen. Aber als unser lang ersehnter Tag endlich da war, vergaßen wir mit einem Mal Alles. Wir standen einfach nur so da, sahen uns dabei ratlos an und wussten partout nicht was wir machen sollten. Unsere Köpfe weigerten sich schlichtweg zu arbeiten. An dieser Stelle ist es sehr wichtig, dass der Hochzeitsfotograf eingreift und das Paar unterstützt, in dem er Ihnen wichtige Instruktionen gibt, was sie zu tun haben, wie sie sich entspannen und dass er sie einmal tief durchatmen lässt.

Alles verläuft so hektisch! Da braucht man tatsächlich Jemanden dabei, der im richtigen Moment sagt: „Keine Panik, ich weiß genau, was zu tun ist. Ihr werdet auf den Bildern fantastisch aussehen.“

Der Fotograf muss einfach ein gewisses Repertoire an “key shots“ haben. Er kann bei 50, oder sogar bei 200 Hochzeiten dabei gewesen sein, während das Brautpaar allerdings meistens nur diese Eine hat. Jedes Paar möchte eine bestimmte Anzahl von Aufnahmen, die ihnen eigentlich sehr wichtig sind, aber über die ihnen ausgerechnet am Tag der Hochzeit häufig entfallen. Dennoch werden sie sich an diese Aufnahmen erinnern und zwar sobald sie sich nach der Hochzeit, Zuhause, die Bilder noch einmal ansehen. Deshalb arbeite ich vor jedem Shooting eine Liste der wichtigsten Ideen aus, die auf jedes einzelne Paar individuell abgestimmt ist. Erst nachdem ich diese Aufnahmen im Kasten habe, könnt ihr euch die restliche Zeit nehmen und eurer Fantasie freien Lauf lassen.

| Echte Gefühle

Ich bin der Ansicht, dass es auf den Ort des Shootings nicht wirklich ankommt. Am Wichtigsten ist, dass das Paar sich wohl fühlt. Die Fotos müssen am Ende nicht aussehen, wie aus einer Modezeitschrift. Eure Hochzeitsbilder sollen eure wahren Gefühle füreinander an diesen besonderen Tag wiederspiegeln und nichts anderes.  Einige Fotografen wollen so verbissen die perfekten Fotos schießen, dass Sie ihrem Paar keinen Moment Ruhe gönnen. Das ist nicht in Ordnung. Der Hochzeitsfotograf muss in der Lage sein, sein Pärchen auch mal in Ruhe zu lassen. „Echte Gefühle“- Das ist, was auf den Bildern zu sehen sein sollte. Natürlich ist jeder Mensch anders. Es gibt Paare, die bereit sind ihre Gefühle sofort offen zu legen, während Andere sich erst mal komplett abschotten. Aus meiner Erfahrung heraus, würde ich sagen, dass 80 Prozent aller Brautpaare der ersten Kategorie angehören. Der Fotograf muss Ihnen lediglich die Chance einräumen vor der Kamera aufzublühen. Außerdem muss er dem Temperament des Paares ganz besonders viel Beachtung schenken. Er sollte ein aktives Paar nicht dazu zwingen, still auf der Stelle zu stehen. Aber genauso sollte er ein ruhiges Paar nicht dazu zwingen, permanent auf der Stelle zu springen. Um das Beurteilen zu können ist es sehr wichtig seine Kunden zu kennen.

| Der Fotograf- dein Freund

Die Aufgabe eines Hochzeitsfotografen ist weit mehr, als nur ein Fotograf zu sein. Ein  guter Fotograf darf unter keinen Umständen gleichgültig, oder desinteressiert gegenüber seinen Kunden auftreten. Manchmal klappt es, sich mit Ihnen bereits ein Jahr vorher zu treffen und sie bei der Gelegenheit schon mal bei einer „Love Story“ zu fotografieren. Vielleicht reicht die Zeit aber auch nur um sich mit Ihnen für ein paar Stunden in einem Café, oder über Skype zu treffen und sie bei einem Gespräch etwas näher kennenzulernen. Allerdings kommt es auch schon mal vor, dass man die Kunden erst eine Woche vor der Hochzeit kennenlernt. In dem Fall bleibt natürlich kaum Zeit sich in ihre Gedankengänge und Wünsche so richtig hineinzuversetzen, oder Ihnen selbst die Möglichkeit zu geben etwas  Näheres über ihren Fotografen in Erfahrungen zu bringen. Dennoch lautet die Devise, dass sich ein guter Fotograf,  am Tag der Hochzeit, wie ein guter Freund zu verhalten hat. Völlig egal, ob, oder wie lange er das Brautpaar kennt. Er muss für sie da sein und auf sie eingehen. Schließlich soll er ja die Zwei von ihrer besten Seite zeigen. Außerdem sollte er Ratschläge erteilen können, wie Sie am besten zu stehen haben, auch schon mal ihr Brautkleid zurecht rücken, damit es auf dem Foto optimal wirken kann und dabei fähig sein die Stimmung zu interpretieren und einzufangen, um ihnen auch im richtigen Moment mal einen Moment Pause zu gönnen. Allgemein wird in der Branche die Meinung vertreten, dass ein guter Fotograf, Jemand sei, den man bei der Hochzeit  gar nicht wahrnimmt. Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit. Falls die Situation es erfordert, musst du unsichtbar werden, aber falls das Brautpaar deine Hilfe benötigt, musst du unbedingt in das Geschehen eingreifen und den Beiden helfen.

| Fotos – immer mit eine Brise Magie

Zurzeit gibt es einen deutlichen Trend in der Hochzeits-,  als auch in der Reportagenfotografie. Allgemein ist es das gewünschte Resultat, echte Ereignisse einzufangen, mit dem Verzicht auf die Verwendung von Hilfsmittel, die die Laune, oder  Gefühle der Anwesenden künstlich erscheinen lässt. Einige Leute halten sich für meinen Geschmack zu genau an dieses Konzept. Sie machen, zur „Bewahrung der Echtheit“, eine Reportage mit einem Minimum des Bearbeitungsaufwandes, denn man sonst hätte. Das bedeutet im Klartext dunkle Ränder unter den Augen, Pickel an den sichtbarsten Stellen, oder tiefe Falten am Bauch. Alles gut und realistisch! Aber beabsichtigen wir genau diese Dinge auf den  Bildern des magischsten Momentes in unserem Leben zu sehen? Wir geben uns doch so große Mühe unwiderstehlich und perfekt zu sein! Und dann all unsere Bemühungen für sowas?!?

Ich persönlich denke,  dass die Aufgabe eines Hochzeitsfotografen nicht darin besteht die brutale Wahrheit, sondern mehr die schöne Wahrheit zu zeigen. Der Fotograf muss Alles so präsentieren, wie es wirklich war, aber aus einer besseren Perspektive. Er soll nicht versuchen die Menschen zu verderben, sondern stattdessen schöne Bilder zu machen. Das ist genau die Fähigkeit eines Hochzeitsfotografen, die leider nicht Jedem vergönnt ist.

| Hochzeitsbilder– den Erwartungen gerecht werden

Derzeit ist es gerade unglaublich in Mode Fotograf zu sein. Viele Leute wollen Hochzeitsfotograf werden, weil es Spaß macht und zu dem auch noch lukrativ sein kann. Oftmals vergessen diese Leute aber dabei, dass nicht ihre  eigenen Wünsche zählen, sondern immer die der Kunden. Du solltest immer den Erwartungen der Kunden gerecht werden und dir sicher sein, dass du ausnahmslos alle gewünschten Bilder gemacht hast. Herbei musst du ständig auf all die kleinen Details achten, auf die die Kunden besonderen Wert legen.  Wenn ein Fotograf nur kreative Bilder machen will, oder ausschließlich das fotografiert, was ihm gefällt, dann ist die Hochzeitsfotografie nichts für ihn. Es ist zwar wichtig seinen eigenen kreativen Stil beizubehalten und seine eigene Art zu denken zu entwickeln, aber auf keinen Fall dann, wenn es sich mit den Wünschen der Kunden zu überschneiden droht.

| Details und Vorbereitung

Normalerweise nehmen die Hochzeitsvorbereitungen viel Zeit in Anspruch. Selbst wenn diese Vorbereitungen nicht lange dauern sollten, musst du dir über alles Mögliche Gedanken machen: das Kleid, das Zimmer, die Blumen, die zum Anzug passenden Schuhe, die Krawatte, evtl. die Manschettenknöpfe, das Make-up, die Frisur, die Einladungen, das Auto,  etc. Wir investieren so unglaublich viel Zeit und Mühe in diesen einen einzigen, meist viel zu schnell vergehenden Tag, dass wir manchmal gar nicht wissen, wo uns der Kopf steht. Das sollte sich der Fotograf ständig vor Augen halten, damit er auch seine ungeteilte Aufmerksamkeit auf alle sorgfältig gewählten Details richten kann. Diese Details sind jedes Mal unterschiedlich. Für das eine Brautpaar ist das Kleid am Wichtigsten, weil die Braut damals so verdammt lange brauchte um es finden und  Sie bis dahin mindestens um die 50 Stück anhatte, bis Sie endlich dieses Eine gefunden hat. Für ein anders Brautpaar sind zum Beispiel die Gefühle ihrer Familie, Verwandten und Freunde auf den Fotos am Wichtigsten, während für wieder ein anderes Paar das von Hand genähte, an weitervererbte Strumpfband im Vordergrund steht.

| Hochzeit = Projekt

Der Hochzeitstag sollte wie ein konzeptionelles Projekt betrachtet werden, das wie ein Film, oder ein Buch aus einem Plot, einer Kulmination und einem Ausgang der Handlung zu bestehen scheint. Einige Hochzeitsreportagen mögen wir. Andere mögen wir wiederum nicht, obwohl die Braut und der Bräutigam sehr hübsch sind. Etwas stimmt nicht. Die Begründung für dieses Phänomen liegt im Konzept der Hochzeit. Wenn ihr eine wunderschöne Hochzeit haben wollt, deren Bilder ihr euch immer wieder ansehen könnt, dann müsst ihr als Braut und Bräutigam die wichtigsten Ideen im Vorfeld definieren. Damit meine ich zum Beispiel die Auswahl und die Anordnung der Farben, der Muster, die euch dann durch den ganzen Tag beginnend bei  der Wahl der Schuhe,  der Socken, des Brautstraußes, den Einladungen, bis hin zur Farbe der Frisur eurer Großmutter begleiten sollen. Ich weiß, wie nervenaufreibend das alles klingt. Deshalb bedeutet es für mich als Fotografin, sobald sich ein Paar keinen Stil für die Hochzeit überlegt hat, soll ich mir etwas eigenes Kreatives für die Fotos ausdenken. Beispielsweise sollte nicht die eine Hälfte der Bilder in einem kaltem Blau-Ton und die andere Hälfte in einem warmen Gelb-Ton gefärbt sein. Die visuelle Idee und der Farbton der Bilder sollten möglichst überall auf einander abgestimmt werden.

| Eine unschätzbare Perspektive

Manchmal höre ich den folgenden Satz: “Wir brauchen  doch überhaupt gar keinen Hochzeitsfotografen. Unsere Freunde können doch die Bilder von uns machen.“ Natürlich ist es euer gutes Recht einen eurer Freunde, die Aufnahmen mit einer Standardkamera machen zu lassen. Aber wollt ihr wirklich euren wichtigsten Feiertag einem Amateurfotografen anvertrauen und im Anschluss daran ohne eure schöne Erinnerungen auskommen müssen? Wo wir gerade dabei sind, einer der Vorzüge eines professionellen Fotografen ist, dass er nicht nur gute emotionale Fotografie, oder Reportagenfotografie  beherrscht, sondern dass er auch gleichzeitig im Stande ist, Aufnahmen aus sehr ungewöhnlichen Winkeln und mit interessanten Kompositionen hervorzubringen. Das ist zum Beispiel einer meiner Spezialitäten. Ich liebe es, welche Bilder entstehen können, wenn ich schon den Blickwinkel durch die Linse ein klein wenig verändere. Eure Freundschaft in Allen Ehren, aber ein guter Freund, selbst wenn er in seiner Freizeit gerne fotografiert, wird dabei nicht mithalten können. Unser Leben ist voll von gewöhnlichen Fotos. Daher wäre es vielleicht einmal im Leben ganz interessant zu sehen, wie man auf einem außergewöhnlich schönen Foto aussieht.

Die Drei Phasen der Wahl seines Hochzeitsfotografen:

1| Zuerst solltet ihr einen Fotografen auswählen, dessen Stil und Fotos euch besonders gut gefallen. Ob in Farbe, oder schwarz/ weiß, ob leuchtende, oder weiche Farbtöne, ob starker Kontrast, oder zarte Übergänge; All das gilt es herauszufinden. Hierbei gilt besonders: Erwartet nicht mehr,  als das, was ihr nicht in seinem Portfolio findet.

2| Zweites lege ich Euch ans Herz, dass ihr euch zumindest drei Reportagen von drei unterschiedlichen Hochzeiten bis zu Ende anseht, um zu verstehen, ob jede Etappe eurer Hochzeit auch genauso interessant und mit der hohen Qualität eingefangen wird, so wie ihr euch das wünscht. Stellt euch selbst, die Frage: Wie gefallen euch seine Aufnahmen bezüglich der morgendlichen Vorbereitungen? Wie gefallen Euch die der Zeremonie,  des kreativen Shootings, oder der abendlichen Festlichkeiten? Achtet genau darauf, ob die Braut und der Bräutigam auch getroffen sind. Wirken die Gefühle auf den Bildern echt, oder mehr gestellt? Nimmt der Fotograf auch die Details der Hochzeit auf? Verwendet er auch mal einen außergewöhnlichen Winkel? Sind auf seinen Bildern auch ein paar ausgefallene Ideen?

3| Drittens wäre ich euch sehr verbunden, wenn ihr folgenden Satz beim ersten Gespräch irgendwo unterbringen könntet: „Wir finden deine Arbeiten sehr schön und möchten deshalb unbedingt, dass du folgende Aufnahmen von uns machst: …“.

Immerhin ist es eure Hochzeit – Und die ist bekanntlich nur einmal im Leben.

 

Ich wünsche euch allen eine schnelle und einfache Hochzeitsvorbereitung, eine traumhafte Zeremonie und wundervolle Foto- Erinnerungen!

 

Alina Drobner,

Kreative Hochzeitsfotografin

 

(Copyright Alina Drobner, 2013)

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05|02|2013 - 4:55 pm

Lisa - I’ve read this article in English. I think that you are right. I was already a bride and I think that we had to spend more time to find our wedding photographer. Thank you for this article. I will advice to read it my friends.

13|02|2013 - 5:12 am

Carine - Deine Arbeiten sind der Wahnsinn!!! Ich bin total begeistert!

13|02|2013 - 5:23 am

Vivian - bester artikel, beste bilder, beste fotografin!!! danke dafür :’-)

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